Forschung

Forschungsschwerpunkte und -interessen

  • Empirische Forschungsmethoden in der Religionswissenschaft
  • Geschichte und Theorien der Religionswissenschaft
  • Katholizismus in Österreich
  • Religiöse Bildung und Ethik
  • Neue religiöse Bewegungen und westliche Esoterik (Kabbala Rezeption)
  • Religionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Transformationen des Judentums und Christentums in Geschichte und Gegenwart
  • Medizin und Religion (Praktiken der Heilung und Selbstoptimierung)

Forschungs- und Drittmittelprojekte

Seit 2018

Transformation und Heilung – (Neu)Inszenierung und Institutionalisierung des katholischen Exorzismus in Österreich (Habilitations-Projekt)

  • Empirische Befragung von Akteur*innen im Heilungs- und Befreiungsdienst, Forschungsförderung des DK Philosophy of Religion (Prof. Dr. Christoph Jäger) (2000 Euro)
  • Teilnehmende Beobachtung während der Teilnahme am XIII Corso sull‘ Esorcismo e la Preghiera di Liberazione, Athenaeum Pontificium Regina Apostolorum (Prof. Dr. Roman Siebenrock), Rom, Italien, 16.-20.04.2018, RGKW-Forschungsfond, Universität Innsbruck (400 Euro)

2017-2019               

Konflikte und Konfliktpotentiale in interreligiösen Bildungsprozessen

Post-doc-Projekt, Institut für Praktische Theologie, Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik, Universität Innsbruck, gefördert durch Asyl-, Migrations-und Integrationsfonds und das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

Immer wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen aufeinandertreffen, ergeben sich manifeste wie latente Konfliktpotentiale und Ambivalenzen. Diese sind der religiösen Vielfalt moderner europäischer Gesellschaften eingeschrieben, werden aber zumeist negativ bewertet. Konflikte können jedoch auch eine positive Funktion haben: als wichtige Indikatoren für Veränderungsmöglichkeiten. Der Band widmet sich auftretenden Konflikten und Konfliktdynamiken in interreligiösen Bildungsprozessen. Diese wurden an den exemplarischen Schauplätzen Schule und Universität empirisch erforscht sowie wegweisende religionspädagogische Einsichten und praktische Perspektiven für die interreligiöse Zusammenarbeit in unterschiedlichen Settings formuliert.

2014-2017

quo VADIS Projekts Veränderung, Abschluss und Diversität im Studium
Projektkoordination, Drittmittelprojekt, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung, heiQUALITY-Büro, Universität Heidelberg, Deutschland

In diesem Projekt wurden mit Hilfe qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden Befragungen durchgeführt , in welchen die Studierenden zu ihrem Studium befragt werden, unter anderem zu ihrer Entscheidung für den Studiengang, Inhalten und Anforderungen im Studium, beruflichen Zielen, Identifikation und Integration im Studium, Motivation im Studium und soziokulturellen Faktoren. Durch die Analyse der zeitlich aufeinander folgenden Befragungen werden diejenigen Faktoren identifiziert, die für den Studienverlauf von besonderer Relevanz sind. Dabei standen bildungsbiographische, sozio-kulturellen und diversitätsrelevante Merkmale von Studierenden im Vordergrund.

2011-2014               

Kabbala und religiöse Identität. Eine religionswissenschaftliche  Untersuchung des deutschsprachigen Kabbalah Centre 
Dissertation, Promotionsstipendium des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (52 200 Euro)

Neue religiöse Gruppen sind gegenwärtig sehr erfolgreich und ziehen durch verschiedene Marketing-Strategien jährlich hunderte von Menschen an. Diese stehen im Zentrum dieses qualitativ empirischen Forschungsprojekts. Das „Kabbalah Centre“ ist eine Ende der 1960er Jahre in den USA gegründete neureligiöse Bewegung, die seit einigen Jahren auch in Deutschland vertreten ist und der sich Menschen aus unterschiedlichen religiösen Kontexten anschließen. Die transdisziplinäre Studie beleuchtet die Konstruktion religiöser Identität auf institutioneller und personaler Ebene und entwirft einen neuen Ansatz für deren Untersuchung. Dabei werden auch aktuelle Trends wie etwa die Frage nach »Religious Branding« aufgegriffen und mit neueren Ansätzen aus der Identitätsforschung verknüpft.